Herrn Wolfgang Müller Sankt Julian, den 24.06.2008
Kreisverwaltung Kusel
Trierer Str. 49-51
66869 Kusel
32/16103
Ihr Schreiben vom 12.06.2008
Sehr geehrter Herr Müller,
Bezug nehmend auf Ihr Schreiben, die Stellungnahme der Verbandsgemeinde Lauterecken zum Thema „Enge Straße in Eschenau/Zufahrt zum kleinen Kunstbahnhof“ möchte ich noch einmal antworten.
Ich bin in keiner Weise erstaunt über die Erklärung aus Lauterecken, damit hatte ich schon gerechnet.
Aber ich muss noch einmal verdeutlichen, worin die Schwierigkeit in dieser Sache liegt: Man hat die Möglichkeit die betreffende Sackgasse mit lediglich einem Mittelklasse-PKW zuzuparken. Es spielt also keine Rolle, wie viele Fahrzeuge es sind, eher, wie die Straße genutzt wird. Dies sieht man am Besten vor Ort, gerne zeige ich als Betroffener Ihnen, wie das aussieht.
Die Lauterecker Verwaltung geht stets davon aus, dass die Autofahrer die Regeln, die sie einst in der Fahrschule gelernt haben noch kennen. Dem ist nicht so und es nützt auch nicht, wenn man (damit überhaupt etwas „getan“ wird) einmal jährlich einen Vermerk in das Wochenblatt setzt, wie man sich zu verhalten habe.
Der zweite Kardinalfehler ist, dass an der Kreuzung Fischergasse/Bahnhofstraße jährlich das „Wunnerfest“ abgehalten wird, obwohl kein Platz vorhanden ist. Eine Zufahrt ist während des Festes nicht möglich; dieser Zustand wird von der Behörde in Lauterecken bewusst in Kauf genommen.
Aus der ganzen Aktion ist schon etwas Erfreuliches entstanden: Einige verhalten sich jetzt endlich so, wie es sich gehört, und zudem werde ich von Leuten gegrüßt, die mich vorher nicht beachtet haben. Das zeigt wohl, dass es anderen ähnlich geht.
Jetzt hoffe ich für die nächste Zukunft auf nette Autofahrer, bin aber sicher ich muss auch mit denen leben, die „Wildwestmanieren“ an den Tag legen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dietmar E. Hofmann-Leitmeritz